Karten graden lassen: PSA, BGS und CGC kurz erklärt

Vielleicht hast du schon Karten in harten Plastikgehäusen mit einer Note gesehen. Das nennt man Grading: Eine unabhängige Firma bewertet den Zustand einer Karte und versiegelt sie.

Wie funktioniert Grading?

Du schickst deine Karte an einen Grading-Anbieter. Experten prüfen vier Kriterien:

  • Zentrierung – sitzt das Bild mittig?
  • Ecken – sind sie spitz und unbeschädigt?
  • Kanten – gibt es Abrieb oder weisse Stellen?
  • Oberfläche – gibt es Kratzer, Druckfehler oder Dellen?

Das Ergebnis ist eine Note, meist auf einer Skala bis 10. Die Karte wird dann in einem versiegelten „Slab“ zurückgeschickt.

Die bekanntesten Anbieter

  • PSA: der bekannteste Anbieter, besonders im Pokémon-Bereich verbreitet.
  • BGS (Beckett): vergibt zusätzlich Unternoten für die vier Kriterien.
  • CGC: eine weitere grosse Alternative.

Wann lohnt sich Grading?

Grading kostet Geld und Zeit. Es lohnt sich meist nur bei Karten, die in sehr gutem Zustand und begehrt sind. Für Karten mit sichtbaren Schäden ist es in der Regel nicht sinnvoll.

Tipp vor dem Einschicken

Karte direkt nach dem Öffnen in eine Inner Sleeve stecken und in einem Toploader lagern – so bleibt der Zustand bestmöglich erhalten.

Hinweis: Dieser Artikel ist eine allgemeine Einführung. Aktuelle Preise und Bedingungen findest du direkt bei den Anbietern.

Zurück zum Blog